Neues Update: hph.JTL.ZUGFeRD Version 1.7.7 – Optimierter Versandkosten-Export & smarter GLN-Check

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Große Updates werfen ihre Schatten voraus – oder besser gesagt: Sie machen deinen E-Rechnungs-Workflow noch reibungsloser! Mit der neuen Version 1.7.7 unserer Software hph.JTL.ZUGFeRD haben wir zwei entscheidende Optimierungen implementiert, die vor allem die Zusammenarbeit mit Großkunden und automatisierten ERP-Systemen (wie SAP) massiv erleichtern.

Hier sind die wichtigsten Neuerungen im Überblick:

1. Versandkosten als Zuschlag (SpecifiedTradeAllowanceCharge) statt als Position

Was hat sich geändert?

Bisher wurden Versandkosten in der E-Rechnung einfach als normale Standard-Position aufgeführt. Ab Version 1.7.7 werden Versandkosten nun automatisch als echter Zuschlag (SpecifiedTradeAllowanceCharge) ausgewiesen.

Warum ist das wichtig für dich?

  • Kein GTIN-/EAN-Zwang mehr für Versandkosten: Viele größere Unternehmen und Konzerne fordern bei elektronischen Rechnungen zwingend eine EAN/GTIN für jede übermittelte Position. Da eine Versandart aber keine GTIN besitzt, führte dies in der Vergangenheit oft zu Fehlermeldungen oder manuellen Ablehnungen.
  • Perfekte SAP-Kompatibilität (MM-Bezug): Systeme wie SAP buchen Versandkosten bei Rechnungen mit Bestellbezug (Materialwirtschaft / MM) standardmäßig auf sogenannte ungeplante Nebenkosten. Durch die neue Deklaration als Zuschlag können die Systeme deiner Kunden die Versandkosten jetzt vollautomatisch und fehlerfrei verarbeiten.
  • Saubere Trennung: Waren- und Dienstleistungspositionen bleiben strikt von den Nebenkosten getrennt. Das erhöht die Datenqualität deiner E-Rechnungen enorm.

2. Intelligente GLN-Bereinigung beim Warenempfänger

Das Problem:

Viele JTL-User, die Filialgeschäfte beliefern, haben die Global Location Number (GLN) ihrer Kunden im Feld „Adresszusatz“ beim Warenempfänger hinterlegt – oft mit einem Präfix wie z. B. GLN: 4321xxxxxxxxx. Für den Formulardruck ist das super, aber E-Rechnungs-Validatoren stolpern über den Text-Präfix, da dort nur die reine Zahl stehen darf.

Unsere smarte Lösung in V1.7.7:

Du musst deine Stammdaten nicht anfassen! Unsere Software denkt abgeleitet mit:

  1. Wir erkennen den Präfix (z. B. GLN:) im Adresszusatz automatisch und entfernen ihn im Hintergrund für den XML-Export.
  2. Wir prüfen, ob die verbleibende Nummer eine gültige GLN ist.
  3. Wenn alles passt, exportieren wir die saubere GLN in das korrekte E-Rechnungsfeld für den Warenempfänger.

Dein Vorteil: Keine Datenbereinigung in JTL-Wawi nötig! Auf deinem gedruckten oder visuellen PDF bleibt der Hinweis für den Packer/Fahrer genau so stehen wie bisher, während die E-Rechnung im Hintergrund absolut standardkonform generiert wird.

Fazit: Bereit für den automatisierten Datenaustausch

Mit der Version 1.7.7 investierst du in die sorgenfreie Kommunikation mit deinen B2B-Kunden. Weniger Rückfragen wegen fehlender EANs, keine Probleme bei der SAP-Verarbeitung und volle Flexibilität bei den GLN-Nummern.

Hast du Fragen zum Update oder benötigst Unterstützung bei der Einrichtung? Melde dich gerne bei uns!

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