GLN-Nummern in E-Rechnungen: Wer sie verlangt und wie sie hinterlegt werden

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Die GLN (Global Location Number) ist eine weltweit eindeutige Identifikationsnummer aus dem GS1-System und wird in E-Rechnungen genutzt, um Unternehmen oder Organisationseinheiten maschinenlesbar zu identifizieren. In der E-Rechnung nach EN 16931 / XRechnung wird die GLN typischerweise als sogenannter Global Identifier verwendet.

Wer verlangt GLN-Nummern?

GLN-Nummern werden vor allem von:

  • großen Unternehmen und Konzernen (insbesondere Handel, Industrie, Logistik, Lebensmittel)
    • Edeka
    • Markant
    • Rewe
    • Kaufland
  • öffentlichen Auftraggebern
  • Organisationen mit hohem Automatisierungsgrad im Rechnungseingang

verlangt.
Der Grund: Die GLN ermöglicht eine eindeutige und fehlerfreie Zuordnung von Rechnungen zu rechtlichen Einheiten, Standorten oder Abteilungen – ohne manuelle Prüfung von Namen oder Adressen.

Wofür werden GLNs in E-Rechnungen genutzt?

In der E-Rechnung werden GLNs u. a. verwendet für:

  • den Rechnungsaussteller (z. B. BT-31),
  • den Käufer/Rechnungsempfänger (z. B. BT-46).
  • der Lieferadresse (BG-15)

Sie erleichtern Routing, Validierung und Dunkelverarbeitung der Rechnung erheblich.


Wie werden GLN-Nummern in JTL-Wawi für hph.JTL.ZUGFeRD hinterlegt?

Die Hinterlegung erfolgt über Eigene Felder beim Kunden sowie bei der Firma. Im Einstellungsdialog des Tools werden diese einfach über den Eigene-Felder-Auswahldialog ausgewählt.

Wird die GLN-Nummer auch beim Warenempfänger bzw. der Lieferadresse benötigt, so können Sie diese bei der Lieferadresse einfach unter dem Adresszusatz pflegen. Unsere E-Rechnungsgenerierung erkennt die GLN-Nummer dort automatisch und bettet diese im korrekten Business Term (BT-71 / GlobalID) des ShipToTradeParty-Elements ein.

Selbstverständlich gilt dies auch für Rechnungskorrekturen (Gutschriften): Wenn Sie eine Korrektur erstellen, übernimmt das Tool die hinterlegten GLN-Nummern vollautomatisch in die entsprechenden Business Terms des Gutschriften-XMLs, sodass der gesamte Belegfluss nahtlos abgedeckt ist.

Mit hph.JTL.ZUGFeRD klappt die reibungslose Rechnungsstellung mit z. B. EDEKA, Markant und weiteren Partnern, die Global-IDs (GLN) zwingend verlangen. Auch die Einbettung des XMLs in das PDF erfolgt absolut standardkonform und korrekt. Dies verhindert typische Validierungsfehler bei den Portalen, sodass es nicht zur Abweisung aufgrund von Fehlern wie XMP Metadata: Version contains invalid value kommt.

Fazit

GLN-Nummern sind kein zwingender Bestandteil jeder E-Rechnung, werden jedoch insbesondere von stark automatisierten Rechnungsempfängern (Markant, Edeka) zunehmend vorausgesetzt.
hph.JTL.ZUGFeRD unterstützt die automatische Übernahme und standardkonforme Einbettung der hinterlegten GLN-Nummern in die entsprechenden Business Terms der E-Rechnung und stellt so eine eindeutige, maschinenlesbare Identifikation aller relevanten Beteiligten sicher.


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